Dschungeltrekking in Bukit Lawang
Dreistündige Dschungelwanderung
Eintägige Dschungelwanderung
2 Tage/1 Nacht Dschungelwanderung
3 Tage/2 Nächte Dschungelwanderung
4 Tage/3 Nächte Dschungelwanderung
5 Tage/4 Nächte Dschungelwanderung
Die richtige Wanderdauer wählen
Wie sich das Wandern anfühlt
Ob man Orang-Utans sieht
Im Preis enthalten
Beste Reisezeit
Häufig gestellte Fragen
Trekking ist hier anspruchsvoll. Das Klima ist heiß und feucht, das Gelände steil, hügelig und oft schlammig (Einheimische nennen es „Indonesisches Flachland“ – ständig auf und ab).
- 1-Tages-Trek: Durchschnittliche Fitness genügt (6–7 Stunden Gehzeit).
- Übernachtungs-Treks (ab 2 Tagen): Sie sollten problemlos 6–7 Stunden pro Tag in tropischer Hitze über schwieriges Gelände wandern können. Ausdauer ist nötig, auch wenn wir häufig Pausen einlegen.
Die Camps sind einfach, aber funktional. Sie schlafen in festen Unterständen oder in Zelten unter großen Plastikplanen („Pondoks“). Zur Schlafausstattung gehören dünne Campingmatten, Schlafsäcke und Kissen.
Das ist ein echtes Dschungelabenteuer! Es gibt keine Spültoiletten und keine Duschen. Das „Badezimmer“ ist ein hygienisch angelegtes Loch im Boden (eine Hocktoilette in der Natur), meist durch eine Sichtschutzplane abgeschirmt. Gewaschen wird im sauberen, kühlen Fluss neben dem Camp. Bitte verwenden Sie nur biologisch abbaubare Seife.
Nein. Es gibt in den Camps keinen Strom und keinen Handyempfang. Bringen Sie leistungsstarke Powerbanks (10.000–20.000 mAh) mit, damit Kameras und Handys geladen bleiben.
Das Dschungelessen ist oft ein Highlight! Die Mahlzeiten werden frisch im Camp zubereitet, meist indonesische Gerichte wie Currys, Reis, Kartoffelpuffer und Sambal. Vegetarische und vegane Kost ist für uns selbstverständlich. Sumatra ist ideal für eine pflanzliche Ernährung, denn Tempeh und Tofu gibt es überall (z. B. Tempeh Rendang). Sicheres, abgekochtes Wasser stellen wir bereit; bringen Sie eine wiederbefüllbare Flasche mit.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Reisemediziner. Üblicherweise empfohlen werden:
- Typhus & Tetanus: unerlässlich bei längeren Aufenthalten im Camp und zum Schutz vor Wundinfektionen.
- Tollwut: sinnvoll, wenn Sie tief im Wald unterwegs sind und dort Tieren nahe kommen können.
- Malaria/Dengue: Dengue ist in Sumatra das größte Risiko. Die Mücken stechen tagsüber. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Impfstoffe Dengvaxia und/oder Qdenga. Der beste Schutz bleibt konsequente Vorsorge: ein starkes Repellent (DEET) und lange Kleidung.
Dengue-Fieber ist das größte Gesundheitsrisiko in Sumatra. Die Mücken, die Dengue übertragen, stechen tagsüber (im Gegensatz zu Malaria-Mücken, die nachts stechen).
Schutzstrategien:
- Verwenden Sie ein starkes Insektenschutzmittel mit DEET (30 % oder mehr)
- Tragen Sie langärmelige Hemden und lange Hosen, besonders in der Morgen- und Abenddämmerung
- Ziehen Sie die Impfstoffe Dengvaxia und/oder Qdenga in Erwägung (sprechen Sie mit Ihrem Arzt)
- Nutzen Sie in den Camps Moskitonetze
- Meiden Sie stehendes Wasser, in dem sich Mücken vermehren
Ja, Landblutegel sind im Regenwald häufig, besonders in der Regenzeit (Oktober–Dezember, März–April).
Darauf sollten Sie sich einstellen:
- Blutegel sind klein, harmlos und übertragen keine Krankheiten
- Sie setzen sich an unbedeckten Hautstellen fest (Knöchel, Beine, Arme)
- Sie geben einen blutverdünnenden Stoff ab, daher können die Bissstellen nach dem Entfernen noch eine Weile bluten
So gehen Sie damit um:
- Ihr Guide hilft beim Entfernen
- Mit Salz, Insektenschutzmittel oder einem Feuerzeug lösen sie sich
- Reinigen Sie die Bissstelle und legen Sie ein Pflaster an
- Die Blutung hört von allein auf
Aus Sicherheitsgründen und nach den ethischen Richtlinien ist Abstand zu Wildtieren Pflicht:
- Mindestabstand: 10 Meter (33 Fuß) zu Orang-Utans
- Niemals Kontakt suchen: Nähern Sie sich den Orang-Utans nicht, füttern Sie sie nicht und rufen Sie nicht nach ihnen
- Halbwilde Tiere: Einige rehabilitierte Orang-Utans können „aufdringlich“ werden und von selbst auf Sie zukommen. Halten Sie konsequent Abstand und lassen Sie Ihren Guide die Situation regeln
- Anweisungen des Guides befolgen: Ihr Guide kennt die Tiere und sorgt für Ihre Sicherheit und für die der Tiere
Nahe Begegnungen sind möglich, aber lassen Sie den Tieren immer ihren Freiraum und folgen Sie den Anweisungen Ihres Guides.
Notfälle sind selten, können aber vorkommen:
- Ausbildung der Guides: Alle Guides sind in Erster Hilfe ausgebildet
- Evakuierungsplan: Für schwere Notfälle sind die Evakuierungsrouten im Voraus festgelegt
- Kommunikation: Die Guides haben Funkgeräte dabei (auch wenn der Empfang eingeschränkt ist)
- Reiseversicherung: Unverzichtbar – Achten Sie auf eine umfassende Reiseversicherung, die Dschungeltrekking, medizinische Evakuierung und im Bedarfsfall auch Hubschrauberrettung abdeckt
- Vorerkrankungen: Informieren Sie Ihren Guide vor dem Start über Vorerkrankungen und Allergien
- Erste-Hilfe-Set: Die Guides führen eine Grundausstattung für Erste Hilfe mit; bringen Sie Ihre persönlichen Medikamente selbst mit
Wichtige Ausrüstung:
- Powerbanks: 10.000–20.000 mAh (im Dschungel gibt es keinen Strom)
- Stirnlampe oder Taschenlampe: unerlässlich im Camp und beim Aufbruch im Morgengrauen
- Wiederbefüllbare Trinkflasche: Sicheres, abgekochtes Wasser stellen wir bereit
- Biologisch abbaubare Seife: zum Baden im Fluss (normale Seife schadet dem Ökosystem)
- Insektenschutzmittel: starkes Mittel mit DEET (30 % oder mehr)
- Sonnenschutz: hoher Lichtschutzfaktor, wasserfest
- Persönliche Medikamente: auch verschreibungspflichtige
- Kamera/Handy: mit Ersatzakkus oder Powerbanks
- Schnelltrocknendes Handtuch: leicht und kompakt
Kleidungsempfehlungen:
- Langärmelige Hemden: leicht, atmungsaktiv, schützen vor Sonne und Mücken
- Lange Hosen: schnelltrocknend, schützen die Beine vor Blutegeln und Kratzern
- Regenjacke: leicht, wasserdicht (es regnet häufig)
- Wanderschuhe: wasserdicht, mit gutem Grip für schlammiges Gelände
- Ersatzsocken: mehrere Paare, feuchtigkeitsableitend
- Unterwäsche: aus schnelltrocknendem Material
- Hut: breitkrempig als Sonnenschutz
- Bandana oder Buff: praktisch gegen Schweiß und Sonne
Besser nicht:
- Baumwollkleidung (bleibt nass und schwer)
- Kurze Hosen (Beine sind Blutegeln und Kratzern ausgesetzt)
- Dunkle Farben (locken Mücken an)
NICHT mitbringen:
- Normale Seife oder Shampoo: Erlaubt ist nur biologisch abbaubare Seife (normale Seife verschmutzt den Fluss)
- Einwegplastik: Plastikmüll minimieren
- Wertsachen: Lassen Sie teuren Schmuck und unnötige Elektronik zu Hause
- Zu viel Kleidung: Packen Sie leicht – Sie oder ein Träger müssen alles schleppen
- Unnötige Elektronik: Ohne Strom und Netz sind viele Geräte im Dschungel nutzlos
- Schwere Bücher: Nehmen Sie lieber einen E-Reader oder Ihr Handy
- Parfüm oder starke Düfte: Sie können Insekten und Wildtiere anlocken
Denken Sie daran: Sie sind mitten im abgelegenen Dschungel unterwegs. Packen Sie nur das Nötigste ein.
Von der Tour bereitgestellt:
- Schlafsäcke
- Campingmatten
- Zelte oder Schutzplanen
- Kochausrüstung
- Alle Mahlzeiten
Sie sollten mitbringen:
- Persönliche Gegenstände (Toilettenartikel, Medikamente)
- Kleidung
- Powerbanks zum Aufladen von Geräten
- Kameraausrüstung
- Stirnlampe
- Trinkflasche
Ihr Guide und die Träger tragen die Campingausrüstung. Sie brauchen nur Ihren eigenen Tagesrucksack mit dem Wichtigsten: Wasser, Snacks, Kamera und Regenjacke.







